Vom 19.-22. Januar 2005 war es wieder einmal so weit: Am Institut für Mikrobiologie und Genetik der Technischen Universität konnten die hessischen Landessieger wieder ein von Dr. Arnulf Kletzin und seinen Mitstreitern in bewährter Manier organisiertes Praktikum absolvieren, das für alle einen hochinterssanten Einblick in biologisches Forschen und Arbeiten gewährte.

Einen kleinen Eindruck dieses Praktikums können auch die
Zeitungsberichte vermitteln.

Qualifiziert hatten sich in diesem Jahr folgende Schülerinnen und Schüler:


1. Tanja Herlt, Goethe-Gymnasium Frankfurt

2. Sarah Bernhard, Martin-Niemöller-Schule Wiesbaden

3. Male Burschäpers, Friedrich-Dessauer-Gymnasium Frankfurt

4. Bettina Mihm, Friedrich-Dessauer-Gymnaisum Frankfurt

5. Lisa Sedlmayr, St. Lioba-Schule Bad Nauheim

6. Christian Helfrich, Winfriedschule Fulda

7. Brit Büchter, Friedrich-Dessauer-Gymnasium Frankfurt

8. Jeanette Schermuly, Goethe-Schule Frankfurt

9. Stefanie Gerstberger, St. Lioba-Schule Bad Nauheim

10. Elisabeth Sausner, Eleonorenschule Darmstadt

In zweieinhalb Tagen konnten die TeilnehmerInnen mit ständiger Hilfe und Betreuung erfahren und ausprobieren, wie man z.B. verschiedene Nährböden für Bakterien herstellt, Bakterien aus der Umwelt selektiv anreichert, anfärbt und mikroskopiert. Darüberhinaus wurden speziellere, mehrtägige Versuche z.B. zu folgenden Themen durchgeführt:

Induktion einer Genexpression und Isolation und Reinigung des Proteins
Anzucht von Expressionsstämmen von E. coli, Aufnahme von Wachstumskurven, Induktion von Genexpressionen, Isolation der Proteine, Reinigung durch HPLC und Gelelektrophorese

In anderen Versuchen ging es um die Untersuchung von Kanalproteinen durch patch-clamp-Technik an Froschoozyten oder um die Charakterisierung von Pflanzenzellen auf Grund der differentiellen Genaktivität.

Alle Versuche hier aufzuführen, würde den Rahmen sprengen. Am Ende waren sich jedenfalls alle einig: Es war anstrengend, sehr interessant und hat unheimlich viel Spaß gemacht. Und es hat sich gelohnt - als Vorbereitung für die TeilnehmerInnen der 3. Runde, aber auch für alle die nicht nach Kiel fahren war es Belohnung für ihre Leistung und Ansporn für die "weitere Laufbahn".

Auf ein Neues im nächsten Jahr !

Herzlichen Dank an das Team von der TU Darmstadt, allen voran an den Leiter des Seminars Dr. Arnulf Kletzin.